Startschuss für den Naturpark-Plan: Rund 120 Akteure und Interessierte kamen zur Auftaktveranstaltung ins Kurhaus Bad Wildbad. Sie informierten sich über aktuelle Anforderungen der Naturparkarbeit und gaben erste Impulse für die weitere Entwicklung. Bis zum Jahresende ist ein vielseitiger Beteiligungs- und Dialogprozess mit zahlreichen Veranstaltungen, Workshops und einer Info-Tour durch die Mitgliedsgemeinden geplant.
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Auf dem Weg zum Naturpark-Plan: So sieht der Prozess im Jahr 2020 aus. -

Mit rund 120 Teilnehmern war der Kursaal von Bad Wildbad voll besetzt -

Freuen sich auf die Zukunft des Naturparks: Vorsitzender Klaus Mack, Bürgermeister von Bad Wildbad (links), und seine Stellvertreter Margret Mergen, Oberbürgermeisterin von Baden-Baden und Siegfried Scheffold, Bürgermeister von Hornberg.
Visionen und Ziele bis 2030
Klaus Mack, Naturpark-Vorsitzender und Bürgermeister von Bad Wildbad, freute sich über das große Interesse. „Der Naturpark leistet in vielen Bereichen hervorragende Arbeit, muss sich aber auch neuen Herausforderungen wie zum Beispiel dem Klimawandel und der zunehmenden Digitalisierung stellen“ , erklärte Mack. „Gemeinsam mit unseren Mitgliedern, mit Stadt- und Gemeinderäten, mit Partnern, ehrenamtlichen Akteuren, Unternehmern, Bürgern und Querdenkern möchten wir eine starke Vision entwickeln und strategische Ziele für die nächsten zehn Jahre festlegen.“ Die Fortschreibung des Naturpark-Plans soll im Dezember 2020 abgeschlossen sein – pünktlich zum 20-jährigen Bestehen des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord.
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Naturpark-Vorsitzender Klaus Mack: „Der Naturpark muss sich neuen Herausforderungen stellen.“ -

Freuten sich über die große Resonanz anlässlich der Auftaktveranstaltung „Naturpark-Plan 2030“ im Kurhaus Bad Wildbad (von links): Naturpark-Projektmanagerin Christina Cammerer, René Skiba von der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald, die stellvertretende Naturpark-Geschäftsführerin Yvonne Flesch und Bad Wildbads Bürgermeister und Naturpark-Vorsitzender Klaus Mack. -

Die Sichtweisen der Gäste waren gefragt und willkommen.
Dialog und Beteiligung auf vielen Ebenen
Moderiert wurde die Auftaktveranstaltung von suedlicht, einem Büro für Planungsdialog, das den Naturpark bei der Erarbeitung des Naturpark-Plans 2030 unterstützt. Ziel des Abends war es, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam relevante Zukunftsthemen zu beleuchten, beispielsweise in den Handlungsfeldern Naturschutz und Landschaftspflege, nachhaltiger Tourismus, Regionalvermarktung, Umweltbildung, Klimaschutz oder Öffentlichkeitsarbeit. Zudem wurden die Termine und Rahmenbedingungen für den Beteiligungsprozess erläutert.
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An Themeninselns konnten sich die Gäste über den Status Quo der Naturparkarbeit informieren und ihre Anregungen loswerden. -

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Naturpark-Plan ist Gemeinschaftsarbeit
„Was hat sich bewährt? Was braucht es an neuen Impulsen? Wir würden uns sehr freuen, wenn sich möglichst viele Menschen beteiligen und uns ihre Meinung und ihre Ideen mitteilen. Nur so können wir unseren Naturpark weiterentwickeln“, fasste die zuständige Naturpark-Projektmanagerin Christina Cammerer den Weg zum neuen Naturpark-Plan zusammen. Im Rahmen einer ersten Ideensammlung wurde seitens der Teilnehmer angeregt, weitere barrierefreie Angebote zu entwickeln, mehr frühkindliche Bildung anzubieten, weitere naturpädagogische Projekte zu entwickeln oder das Portfolio an regionalen Produkten auszubauen.
Gelungener Auftakt
„Wir haben viele interessante Gespräche geführt und spannende Möglichkeiten diskutiert – insgesamt ein richtig guter Auftakt“, zog Cammerer ein positives Resümee. Bis Mai ist nun eine Info-Tour zu den Mitgliedskommunen geplant. Zudem wird es eine Ideen-Werkstatt mit Akteuren aus dem Naturpark sowie in der zweiten Jahreshälfte eine Vertiefungs-Werkstatt mit Experten geben. Auch Unternehmer, Naturpark-Schulen und weitere Partner sollen in den Dialog miteinbezogen werden.
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Auf der Bühne diskutierten Gäste über erreichte Ziele der vergangenen Jahre und tauschten erste Ideen für die zukünftige Naturparkarbeit aus. -

Die Moderatoren von suedlicht (v. l.): Dirk Kron, Angela Lüchtrath, Julia Leiendecker. -

Naturpark-Projektmanagerin Christina Cammerer (rechts): „Ein richtig guter Auftakt.“ -

Dirk Kron (l.) fragte bei den Naturparkmitarbeitern die wichtigsten Anregungen der Gäste ab. Diese lernten so auch Gesichter des Naturparks kennen: (v. l.) Christian Schütt (Naturpark-Förderung, Finanzen, EDV/IT), Stefan Dangel (Blog und Social Media), Yvonne Flesch (stv. Geschäfsführerin) -

Auch Angela Lüchtrath (l.) stellte Naturpark-Mitarbeiter vor (v. l.): Naturpädagogin Manuela Riedling, Christina Cammerer (Projektmanagerin Naturpar-Plan), Matthias Mohaupt (Projektmanager Auerwildhabitatpflege)
Zwischenbilanz im September
Eine öffentliche Zwischenbilanz wird am 23. September in Loßburg gezogen. Im Rahmen einer Klausurtagung nimmt der Gesamtvorstand des Naturparkvereins dann Priorisierungen vor und klärt letzte strategische Fragen. Verabschiedet wird der Naturpark-Plan 2030 im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Dezember. Immer auf dem Laufenden im Dialogprozess sind alle Beteiligten und Interessierten unter www.naturpark2030.de.
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Typisch Schwarzwald und Naturpark: Der Kursaal war mit vielen Blickfängen dekoriert. -

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Natürlich durfte die „Wilde Sau“ ebenso wenig fehlen… -

…wie der Charaktervogel des Schwarzwalds. -

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(Titelfoto: Andreas Gieringer, Foto im Logo: Cordula Seizinger, übrige Fotos: Jochen Denker, Stefan Dangel [beide Naturpark])
24.1.2020








