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Nachhaltiger Tourismus

Auf Erlebnistour mit den Schwarzwald-Guides

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    Schwarzwald-Guides starten am 25. April mit vielseitigem Touren-Angebot in die Wander-Saison

Zum Auftakt der Wander-Saison im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord erwartet Einheimische und Gäste ein vielseitiges Touren-Angebot. Vom 25. April bis zum 3. Mai führen die Schwarzwald-Guides auf 16 abwechslungsreichen Themen-Touren durch den nördlichen und mittleren Schwarzwald. Dabei geht es durch wildromantische Täler, vorbei an geologischen Besonderheiten und begleitet von genussvollen Erlebnissen mit regionalen Spezialitäten. „Wer mit unseren Schwarzwald-Guides unterwegs ist, entdeckt den Schwarzwald mit allen Sinnen. Sie bieten von spannenden Geschichten über beeindruckende Landschaften bis hin zu regionalen Genuss-Erlebnissen einfach alles“, bringt es Naturpark-Projektmanagerin Stefanie Bäuerle auf den Punkt. 
Die Touren vom 1. bis zum 3. Mai finden im Rahmen der NaturErlebnisTage der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg statt.

Portal Schwarzwald-Guides

  • Schwarzwald-Guide mit Gruppe in einem bemoosten Wald
  • alter Wanderschuh ist mit heimischen Wildblumenarten gefüllt.
  • Menschen stehen auf einer Streuobstwiese und erkunden sie.
  • Schokoladencreme in einem Glasschüsselchen, garniert mit Blättern von Gundermannpflanze
  • Eine junge Frau fotografiert mit ihrem Handy Moos, das von Bäumen im Wald herabhängt.
  • Vier Frauen und Männer stehen vor einem Felsen im Wald und schauen auf ein Blatt Papier.
  • Zwei Frauen machen vor der untergehenden Sonne ein Selfie.

Den Schwarzwald gemeinsam erleben

Die rund 60 zertifizierten Schwarzwald-Guides vermitteln auf ihren Touren fundiertes Wissen ebenso anschaulich wie unterhaltsam. Als durch die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg zertifizierte Natur- und Landschaftsführer stehen sie für fachliche Qualität und ein authentisches Naturerlebnis. Mit Geschichten, Hintergrundinformationen und kulinarischen Kostproben machen sie die Besonderheiten der Kulturlandschaft im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord für die Teilnehmenden greifbar. Dabei reicht das Themen-Spektrum von ökologischen Zusammenhängen bis hin zu kulturellen Spuren in der Region.

Das Angebot richtet sich an ein breites Publikum. Neben klassischen Wanderungen gibt es spezielle Führungen für Familien, Gruppen oder Busreisende. Auch individuelle Buchungen sind möglich. Einige Schwarzwald-Guides bieten barrierearme Touren an oder sind als Naturpark-Klimabotschafter besonders für Themen rund um Nachhaltigkeit und Klimaschutz qualifiziert. Viele Touren verbinden Bewegung in der Natur mit regionalem Genuss und greifen saisonale Besonderheiten auf. So entstehen abwechslungsreiche Erlebnisse, die Wissen, Erholung und Kulinarik miteinander verbinden.

> Hier geht's zum Beitrag in der SWR-Landesschau vom 24.04.2026 zu den Schwarzwald-Guides. Der beitrag startet bei Minute 51:09.

  • hausgemachte Zitronenlimonade
  • bunter Wildblumengarten
  • Zwei Jungs klettern auf einem Baum, zwei Erwachsene und zwei Kinder stehen um den Baum herum auf einer Wiese.
  • Nutzgarten
  • Brot mit Blütenbutter
  • Junge Frau macht mit ihrem Handy ein Foto von einer Wildblumenwiese mit Blick auf Wald, einen Skilift und ein Dorf.
  • Zwei Kinder spielen in einer Wiese.

Text: Gundi Woll

Fotos: Johannes Nickel, Gundi Woll, Michael Keppler, Stefanie Bäuerle, Roswitha Hild

GW/18.04.2026

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Jetzt auch hörbar: Audio-Guides zu Panorama-Rundwanderungen der Naturpark-AugenBlicke

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    Audio-Guides bieten Hintergrundinfos und Geschichten zu Landschaft, Kultur und Sehenswürdigkeiten der Umgebung

Ab jetzt auch hörbar sind einige der über 30 beliebten Naturpark-AugenBlick-Rundwanderwege im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. In Bad Liebenzell, Bad Teinach-Zavelstein, Bad Wildbad, Calw und Schömberg (Landkreis Calw) sowie Obersasbach-Lauf und Sasbachwalden (Ortenaukreis) erhalten Gäste ergänzend zur beschrifteten Panoramatafel am AugenBlick-Sitzplatz über eine Audiodatei spannende Hintergrundinfos zu Landschaft und Sehenswürdigkeiten. Das Hörstück kann über einen QR-Code am AugenBlick aufgerufen werden. Die Audiodateien sind drei bis sieben Minuten lang. Auf den Outdoor-Plattformen Komoot und Outdooractive sind sie als „LauschBlicke“-Collection angelegt.

Die AugenBlick-Runden im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gehören zu den Wander-Highlights im nördlichen und mittleren Schwarzwald. Mit Sitzbank, Tischchen und beschrifteter Panoramatafel eröffnen die Naturpark-AugenBlicke den Besucherinnen und Besuchern auf den Rundwanderwegen einen wunderschönen Ausblick in die Schwarzwälder Kulturlandschaft.

Stellen in Bad Teinach-Zavelstein die neuen Audio-Guides für einige der Naturpark-AugenBlick-Rundwanderungen vor: Naturpark-Projektmanagerin Lilli Wahli, Benedikt Kohler vom städtischen Bauhof, Bürgermeister Stellvertreterin Verena Großmann, Leiterin Teinachtal-Touristik Vanessa Lotz-Kijak, Dr. Klaus Pichler und Robert Roller (v. r.).

Audio-Guides machen Naturpark-AugenBlicke barrierearm

„Über die Hörstücke wollten wir die Naturpark-AugenBlick-Runden noch lebendiger gestalten und ein Stück barriereärmer machen. Die neuen Audio-Guides ermöglichen es den Gästen, die AugenBlick-Runde mit ihren Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen Besonderheiten über die kurzweiligen Geschichten auch ohne Wanderung zu erleben“, berichtet Naturpark-Projektmanagerin Lilli Wahli.

Für die Auswahl der Sehenswürdigkeiten und Geschichten haben die Naturpark-Gemeinden und -Städte mit Expertinnen und Experten aus der Region zusammengearbeitet. „Mit den kurzen Hörgeschichten können Sehenswürdigkeiten auf und an den AugenBlick-Runden noch intensiver erlebt werden. Denn unsere persönlichen Eindrücke und erzählte Geschichten sind oft das, woran wir uns später erinnern“, führt Wahli aus.

  • Auf einem Handy wird eine Audiodatei abgespielt.
  • Naturpark-AugenBlick
  • Aussicht vom Naturpark-AugenBlick auf dem Zettelberg
  • QR-Code neben Naturpark-Logo
  • Zwei Frauen stehen beim Naturpark-AugenBlick in Bad Teinach-Zavelstein und scannen einen QR-Code auf der Panoramatafel ein.

AugenBlick Bad Teinach-Zavelstein (Landkreis Calw)

Wie kam die Weinstraße zu ihrem Namen und wofür wurde sie früher genutzt? Welchen Angriffen hielt die Burg Zavelstein stand? Oder welche Legende steht hinter dem Spinnerinnenkreuz? Beim Naturpark-AugenBlick in Bad Teinach-Zavelstein nimmt der Audio-Guide die Gäste mit auf die Rundwanderung vom Feuchtbiotop an der Weinstraße, über Wahrzeichen wie die Alte Linde, durch die Wolfsschlucht, hinauf zur Burg Zavelstein und ihrer belebten Geschichte, zurück nach Rötenbach.

„Es ist ein wunderschöner Ausblick, der sich einem beim Naturpark-AugenBlick Zettelberg auf fast 700 Metern Höhe bietet“, schwärmt die Erste Stellvertreterin des Bürgermeisters der Stadt Bad Teinach-Zavelstein, Verena Großmann, bei der Vorstellung des neuen Audio-Guides. Und genau darum geht es auch, betont die Leiterin von Teinachtal-Touristik, Vanessa Lotz-Kijak: „Die Naturpark-AugenBlicke sind ein attraktives, touristisches Angebot, das Einheimische, wie Gäste anlockt. Sie setzen einzigartige Blicke auf unsere Schwarzwälder Kulturlandschaft in Szene und tragen dazu bei, diese zu erhalten. Durch das barrierearme Angebot der Audio-Guide erweitern wir unsere Zielgruppe.“

Bei der Frage, welche Sehenswürdigkeiten auf dem Rundwanderweg näher erläutert werden, haben sich auch der ehemalige Revierförster und Gästeführer Robert Roller und der aus Zavelstein stammende Historiker Dr. Klaus Pichler mit ihrem Fachwissen eingebracht. Denn bei seinen Gästeführungen hat Roller bereits die Erfahrung gemacht: „Die Leute sind für jede Information dankbar, die sie zur Region bekommen. Mit den Audio-Guides wollen wir noch mehr Leute für die Natur und Kultur bei uns und im Schwarzwald begeistern.“

  • Zwei Männer beim Naturpark-AugenBlick
  • Familie bei der Burg Zavelstein
  • Familie wandert auf schmalem Waldpfad.
  • Familie steht vor einer Infotafel im Wald.
  • Familie wandert durch ein Dorf an einem Fachwerkhaus vorbei.
  • Pause mit Vesper beim Naturpark-AugenBlick

Naturpark-AugenBlick Bad Liebenzell (Landkreis Calw)

Das Hörstück beim Naturpark-AugenBlick in Bad Liebenzell dreht sich rund um die dortige Burg. Erzählt wird die Sage um einen über vier Meter großen Riesen, der als Räuber durch die Lande zog und auf der Burg gelebt haben soll. Auch heute wird die Burg noch genutzt – zur politischen Jugendbildung und Völkerverständigung.

  • Familie mit Hund wandern durch die Natur.
  • Familie am Naturpark-AugenBlick
  • AugenBlick im Fachwerkdorf
  • Zwei Mädchen umarmen einen Baum im Wald.

Naturpark-AugenBlick Bad Wildbad (Landkreis Calw)

Beim Naturpark-AugenBlick in Bad Wildbad werden die Gäste mit dem Gedicht „Der Überfall im Wildbad“ von Ludwig Uhland aus dem 18. Jahrhundert begrüßt. Los geht’s bei der Sommerbergbahn. In der Bergstation angekommen schweift der Blick über den königlichen Glanz der Schwarzwald-Stadt mit ihren Quellen. Vorbei geht‘s auf der Naturpark-AugenBlick-Runde an der Wildline-Hängebrücke, dem Baumwipfelpfad und dem Märchenweg sowie vielen weiteren Freizeit-Attraktionen auf dem Sommerberg.

  • Großeltern mit ihrem Enkel beim Naturpark-AugenBlick
  • Vier junge Erwachsene machen ein Selfie beim Naturpark-AugenBlick.
  • Menschengruppe um einen Felsen im Wald
  • Menschen in der Sommerbergbahn

Naturpark-AugenBlick Calw

Der Audio-Guide beim Naturpark-AugenBlick Calw gibt Einblick in die Vielfalt der Schwarzwälder Kulturlandschaft. Angefangen bei der traditionellen und noch heute praktizierten Wanderschäferei in Wildberg über das Heckengäu mit seinen Muschelkalkböden und weiter über artenreiche Streuobstwiesen. Durch enge Schluchten bahnt sich dann die Xanderklinge ihren Weg ins Nagoldtal. Weiter schweift der Blick ins Teinachtal und nach Zavelstein mit seiner Burg.

  • Zwei Frauen stehen am Naturpark-AugenBlick und hören sich über ein Handy den Guide-Guide an.
  • Menschen wandern durch einen Wald mit Felsen.
  • Menschen balancieren über einen Holzstamm und überqueren einen Bach.
  • Eine Gruppe von Frauen macht eine Wander-Pause an einem Felsen im Wald.
  • Menschen am Naturpark-AugenBlick

Naturpark-AugenBlick Schömberg (Landkreis Calw)

Erleben und Innehalten – darum geht’s beim Naturpark-AugenBlick in Schömberg. Auf dem Holzxylophon spielen und Tierspuren im Wald entdecken. Dann geht’s zu Fuß oder mit dem Aufzug auf den 50 Meter hohen Aussichtsturm Himmelsglück. Von dort aus schweift der Blick über den Luftkurort bis zum Stuttgarter Fernsehturm im Osten und zum erloschenen Vulkan Katzenbuckel im Odenwald im Norden. Auf dem Rückweg wartet eine Holzkugelbahn.

  • Turm mit AugenBlick-Wegweiser
  • Familie beim Naturpark-AugenBlick auf dem Turm
  • Familie liegt auf einer Sonnenliege und winkt
  • Familie wandert im Wald
  • Naturpark-Infotafel im Wald mit spielenden Kindern auf einem Baumstamm im Bildhintergrund
  • Kinder spielen bei einer Holzkugelbahn im Wald
  • Vater steht mit Kindern in einem großen, hölzernen Bilderrahmen.

Naturpark-AugenBlick Obersasbach-Lauf (Ortenaukreis)

Auf dem Schwesternweg liegt der Naturpark-AugenBlick Obersasbach-Lauf. Der Fokus des Hörstücks liegt auf der bewegten Geschichte des Klosters Erlenbad, das von amerikanischen Franziskanerinnen gegründet wurde. Heute entsteht auf seinem Areal ein Quartier mit einer Mischung aus Wohnen, Gastronomie, Gesundheit, Arbeit, Kultur und Freizeit. Weiter geht es über einen Trimmdichpfad. Der Ausblick reicht bei guter Sicht bis zum Straßburger Münster. Innehalten an der Fatima-Grotte bei Lauf. Die Region schmecken können Gäste bei den bekannten und beliebten Schnapsbrunnen sowie bei Alde Gott Winzer Schwarzwald eG.

  • Menschen bei Sonnenuntergang beim Naturpark-AugenBlick
  • gefüllte Likörgläser stoßen an vor Weinreben bei Sonnenuntergang
  • Menschen laufen auf einem Weg durch Weinberge
  • Menschen vor einem Klostergebäude
  • Menschen laufen durch eine Baumallee

Naturpark-AugenBlick Sasbachwalden (Ortenaukreis)

Wie die Weinlage „Alde Gott“ zu ihrem Namen kam, erfahren die Gäste des Naturpark-AugenBlicks in Sasbachwalden. Nach der Sage geht’s los mit der Rundtour durch die Schlucht der Gaishöllwasserfälle über 13 Brücken bis hinauf zum Naturpark-AugenBlick. Einkehren und probieren oder übernachten können Gäste bei den Naturpark-Partnern s’Wilde Weingut und s‘Dolle Frieders Burewirtschaft sowie beim Naturpark-Wirt Spinnerhof.

  • Paar beim Naturpark-AugenBlick
  • Paar steht vor einem Schnapsbrunnen und trinkt aus kleinen Gläschen.
  • Mann springt über einen Bach im Wald.
  • Paar macht Pause mit Vesper an einem Vespertisch und vor Fachwerkhäusern.
  • Paar steht vor einem kleinen Mühlrad.

Gewinn-Aktion zu den Naturpark-AugenBlicken

Wer zehn AugenBlicke erwandert hat, gewinnt eine Naturpark-Vesperdose. In jedem AugenBlick-Tischchen ist eine Plakette eingelassen. In der AugenBlick-Broschüre gibt es für jeden AugenBlick eine Stelle, auf die die Plakette abgepaust werden kann. Wer zehn Plaketten zusammen hat, kann diese abfotografieren und per E-Mail an info@naturpark-augenblicke.de oder per Post an Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.V. (Hauptstraße 94, 77830 Bühlertal) schicken und erhält eine Naturpark-Vesperbox frei Haus. Alternativ kann man sich auch selbst mit dem AugenBlick fotografieren und die zehn Fotos einreichen.

Die AugenBlick-Broschüre ist kostenlos. Sie ist online unter naturparkschwarzwald.de einsehbar und kann heruntergeladen werden. Die Broschüre gibt es zudem im Naturpark-Shop in Bühlertal sowie in den Tourist-Infos im Naturpark-Gebiet.

PS: An jedem Naturpark-AugenBlick gibt es auch ein Gästebuch. Wir freuen uns über jeden Eintrag!

Broschüre Naturpark-AugenBlicke

  • Plakette mit Naturpark-AugenBlick-Logo
  • Wander-Wegweiser mit Naturpark-AugenBlick-Logo
  • Gästebuch bei den Naturpark-AugenBlicken

Text: Gundi Woll

Fotos: Gundi Woll, Joachim Gerstner/compusign, Ulrike Klumpp, Lilli Wahli

GW/20.04.2026

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Jetzt Zeltplatz in einem der Trekking-Camps im Schwarzwald sichern

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    Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord schaltet die Online-Buchungsplattform am 16. März um 8 Uhr frei.

Die Online-Buchungsplattform für die Trekking-Camps im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, im Nationalpark Schwarzwald sowie im Naturpark Südschwarzwald ist ab dem 16. März um 8 Uhr freigeschaltet. Die zehnte Trekking-Saison beginnt am 1. Mai und endet am 31. Oktober.

„Mit den Trekking-Camps machen wir Einheimischen und Gästen ein legales, naturnahes Angebot, das Naturschutz und nachhaltiges Naturerleben sowie Erholung vereint“, beschreibt der Geschäftsführer des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, Karl-Heinz Dunker, die Motivation für das Projekt. „Es ist uns wichtig, die Menschen in die Natur zu bringen. So entstehen Identifikation und ein Bewusstsein für den Wert unserer Schwarzwälder Kultur- und Naturlandschaft.“

Buchungsplattform Trekking Schwarzwald

  • Zwei Frauen stehen vor einem Zelt im Wald und schauen in eine Wanderkarte.
  • Menschen sitzen an einem Lagerfeuer und grillen Würstchen. Aufgenommen aus der Vogelperspektive.

Vier neue Trekking-Camps

Zu den bereits bestehenden 21 Trekking-Camps im Schwarzwald kommen im Laufe dieser Saison vier weitere hinzu. Im Nordschwarzwald wird in den Gemeinden Dobel (Landkreis Calw) und Forbach (Landkreis Rastatt) jeweils ein Camp eröffnet. Im Südschwarzwald werden in der Gemeinde Todtmoos und in der Stadt Bonndorf (beide Landkreis Waldshut) Camps eingerichtet.

In den Trekking-Camps ist es offiziell erlaubt, mit dem Zelt mitten in der Natur zu übernachten. Die Camps liegen außerhalb von Ortschaften und sind nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Die Kosten pro Zelt pro Nacht belaufen sich auf 15 Euro. Pro Camp gibt es maximal drei Zeltplätze für jeweils bis zu drei Personen. Jedes Camp ist mit einer Komposttoilette ausgestattet. Nahezu alle Camps verfügen über eine Feuerstelle. Feuerholz wird teilweise bereitgestellt. Wasser und Verpflegung müssen die Trekkenden selbst mitbringen. Abfall und Toilettenpapier müssen wieder mitgenommen werden. Pro Camp ist nur eine Übernachtung erlaubt.

  • Eine Frau sägt einen Ast kleiner.
  • Eine Frau steht vor der Türe eines Holz-Toilettenhäuschens mitten im Wald.
  • Menschen bauen im Wald ein Zelt ab.
  • Zwei Frauen bauen im Wald ein Zelt ab.

Früh buchen lohnt sich

Mit dem Zelt im Schwarzwald übernachten und am nächsten Morgen weiter trekken oder radeln. Trekking Schwarzwald ist ein Erlebnis für Naturverbundene und Abenteuerlustige, zu zweit, mit der Familie oder Freunden, als kleines Team-Event oder alleine. Jedes Camp ist anders und immer wieder lernt man neue Leute kennen.

„Wer sich einen Zeltplatz an seinem Wunsch-Termin und -Standort sichern will, sollte schnell sein“, rät die Naturpark-Projektmanagerin Lilli Wahli. „Die Camps sind sehr beliebt. Feiertage, Wochenenden und Schulferien sind deshalb schnell ausgebucht.“ In den vergangenen Jahren gingen bereits am ersten Buchungstag über 1.000 ein. Die Trekking-Saison 2025 konnte mit rund 7.000 Zelten in 21 Camps abermals Rekordzahlen vorweisen.

  • Grillstelle mitten im Wald aus der Vogelperspektive
  • Menschen sitzen zusammen am Lagerfeuer und grillen Würstchen.

Vorschläge für Mehrtagestouren zu Fuß & mit dem Gravel Bike

Trekking Schwarzwald stellt auch Vorschläge für Touren von zwei bis acht Tagen mit attraktiven Strecken zwischen den Camps auf der Webseite sowie über die Tourenportale Outdooractive und Komoot bereit. Diese sind nicht ausgeschildert. Zudem gibt es Tourenvorschläge fürs Gravel-Bike. Die Start- und Endpunkte sind mit Bus oder Bahn zu erreichen.

  • Trekkende verlassen ein Camp und wandern weiter.
  • bewaldete Schwarzwaldlandschaft

Hintergrund: Trekking Schwarzwald

Das Projekt Trekking Schwarzwald wurde 2017 gemeinsam vom Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und dem Nationalpark Schwarzwald sowie Forst BW initiiert. Ziel ist es, unter Berücksichtigung des Naturschutzes und in Abstimmung mit den Waldbesitzerinnen und -besitzern ein Netzwerk von Trekking-Camps im Schwarzwald zu etablieren. So ist das Übernachten in den beiden Schwarzwälder Naturparken und im Nationalpark Schwarzwald offiziell erlaubt. In der Saison 2020 wurde das Angebot auf den Südschwarzwald ausgeweitet.

Alle Trekking-Camps liegen abseits von Ortschaften und sind nur zu Fuß erreichbar. Sie verfügen über Plätze für bis zu drei Zelte à drei Personen, eine Feuerstelle und ein Toilettenhäuschen. Ausrüstung, Verpflegung und Trinkwasser müssen Trekkerinnen und Trekker selbst mitbringen. Pro Camp dürfen Trekkerinnen und Trekker maximal eine Nacht verbringen. Die Standorte der Camps sind so gewählt, dass das nächste Camp innerhalb einer Tagestour erreichbar ist.

Text: Gundi Woll

Fotos: Michael Keppler

GW/13.03.2026

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Mit Schwarzwald-Guide auf den Spuren der Wildtiere im Schwarzwald

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    Schwarzwald-Guides des Naturparks bieten geführte Themen-Erlebnistouren im nördlichen und mittleren Schwarzwald an.

Wildschweine, Rehe und Hirsche leben im Schwarzwald. Doch nur selten bekommen Menschen sie zu Gesicht. Wie sie dennoch ihre Spuren im Wald entdecken können, hat Schwarzwald-Guide Martin Hämmerle bei einer Tour durch den Wildpark in Pforzheim am 8. Juli gezeigt. Mit dabei war auch der Leiter des Wildparks, Carsten Schwarz.

Auf dem Weg vorbei an den Wildtier-Gehegen erklären Hämmerle und Schwarz, welche der Wildpark-Tiere im Schwarzwald heimisch sind. Anhand von Stempelabdrücken in einer Sandkiste gibt Hämmerle eine anschauliche Einführung in die Huf- und Pfotenkunde der wilden Schwarzwald-Bewohner. Vor dem Gehege der Rothirsche holt Schwarz die ganz großen Geweihe aus dem Holzschuppen. Welches Geweih passt zu welchem Tier? Anfassen und hochheben ist ausdrücklich erlaubt. Da wird den Tour-Teilnehmenden erst so richtig bewusst, wie viele Kilogramm der ein oder andere da auf dem Kopf trägt.

  • Menschengruppe im Eingangsbereich des Wildparks Pforzheim
  • Wildpark-Leiter erklärt Gruppe Geweihe unterschiedlicher Tiere
  • Hirsch mit großem Geweih im Wildpark Pforzheim
  • kleine Geweihe von Rehen
  • Gruppeläuft durch den Wildpark
  • Mann mit kleinem Kind auf dem Arm steht vor einer Infotafel vor einem Wildgehege.
Gruppenbild Schwarzwald-Guide-Führung durch Wildpark vor einem Wildgehege

Lernen durch Natur-Erleben

„Wissen greifbar machen“ ist das Motto von Wildpark-Leiter Carsten Schwarz. Die Zusammenarbeit mit Schwarzwald-Guide Martin Hämmerle passt daher perfekt ins Konzept. „Gerade wenn Kinder bei meinen Touren dabei sind, biete ich gerne ein bisschen Abenteuer. Vom Wildpark bekomme ich einen Schlüssel zu den Gehegen. So kann ich mit meinen Gruppen auch mal rein zu den Tieren. Das bleibt in Erinnerung!“, berichtet Hämmerle. „Mein Ziel ist es, dass die Teilnehmenden künftig mit einem neuen Verantwortungsgefühl raus in die Natur gehen“, führt der Schwarzwald-Guide aus. Auf seinen Touren geht es ihm weniger darum, möglichst viel Wissen in kürzester Zeit zu vermitteln. Sein Ansatz basiert vielmehr auf Geschichten und Entdeckungen am Wegesrand, die hängen bleiben, sowie auf persönlichen Gesprächen. Manchmal sind es nur zwei Leute, mit denen er im Naturpark unterwegs ist. Dann wiederum hat er eine ganze Reisegruppe – etwa aus China, der er den „black forest“ näherbringt.

  • Wildpark-Leiter Carsten Schwarz mit seinem Hund im Wildpark
  • Gruppe steht beim Naturpark-Infostern im Wildpark Pforzheim
  • Schwarzwald-Guide Martin Hämmerle zeigt eine Sandkiste mit Tierspuren
  • Wildschwein mit Frischlingen

„Jede Tour ist anders, je nach Thema, Route und Schwarzwald-Guide. Die Touren sind geprägt von der jeweiligen Region und Leidenschaft, die unsere Schwarzwald-Guides mitbringen.“

Stefanie Bäuerle, Projektmanagerin für die Schwarzwald-Guides beim Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord
Gruppenbild Schwarzwald-Guide-Führung vor der Tourist-Info im Waldpark Pforzheim

Schwarzwald-Guides bieten individuelles Freizeiterlebnis

Neben den Teilnehmenden gestalten auch die Entdeckungen am Wegesrand die Tour. So berichtet Martin Hämmerle: „Auch ich entdecke immer wieder Neues: eine Schlangenhaut, Gewölle einer Eule oder Losungen von Wildtieren. Das beziehe ich bei meinen Führungen dann gleich mit ein.“ Genau deshalb ist für Wildpark-Leiter Schwarz die Kooperation mit Hämmerle wertvoll. „Martin hat viele Ideen. Als zertifizierter Schwarzwald-Guide des Naturparks trägt er dazu bei, dass der Wildpark seinem Bildungsauftrag auf vielseitige Weise gerecht wird“, erklärt Schwarz.

Schwarzwald-Guide mit Gruppe vor einem Wildgehege.

Den Schwarzwald gemeinsam erleben

Die Familienwanderung ist eine von zahlreichen Themenführungen, die die rund 80 zertifizierten Schwarzwald-Guides im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord das ganze Jahr über anbieten. Als durch die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg zertifizierte Natur- und Landschaftsführer stehen sie für fachliche Qualität und ein authentisches Naturerlebnis. Mit Geschichten, Hintergrundinformationen und kulinarischen Kostproben machen sie die Besonderheiten der Kulturlandschaft im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord für die Teilnehmenden greifbar. Dabei reicht das Themen-Spektrum von ökologischen Zusammenhängen bis hin zu kulturellen Spuren in der Region.

Das Angebot richtet sich an ein breites Publikum. Neben klassischen Wanderungen gibt es spezielle Führungen für Familien, Gruppen oder Busreisende. Auch individuelle Buchungen sind möglich. Einige Schwarzwald-Guides bieten barrierearme Touren an oder sind als Naturpark-Klimabotschafter besonders für Themen rund um Nachhaltigkeit und Klimaschutz qualifiziert. Viele Touren verbinden Bewegung in der Natur mit regionalem Genuss und greifen saisonale Besonderheiten auf. So entstehen abwechslungsreiche Erlebnisse, die Wissen, Erholung und Kulinarik miteinander verbinden.

Tourenportal der Schwarzwald-Guides

Eine Schwarzwald-Guide steht mit ihrer Gruppe auf einer Streuobstwiese.

Text: Gundi Woll

Fotos: Gundi Woll, Michael Keppler, Sven Hämmerle

GW/10.07.2026

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Blumenwiesen selbst anlegen

Jede Fläche zählt: egal ob klein oder groß! Verwenden Sie mehrjähriges Saat- und Pflanzgut aus der Region. Die Beratung und Bestellung der Saatgutmischungen erfolgt über den Naturpark. Für die Einsaat sind die Partner vor Ort zuständig.

Flyer In 7 Schritten zur Wildblumenwiese

Naturerlebnis: Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord eröffnet neues Trekking-Camp in Forbach

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    In den 24 Trekking-Camps im Schwarzwald ist es offiziell erlaubt, mit dem Zelt mitten im Wald zu übernachten

Im Zelt mitten im nördlichen Schwarzwald einschlafen und morgens mit Panoramablick über das Murgtal aufwachen. Das ist im neuen Trekking-Camp in Forbach möglich. Denn dort haben der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und die Gemeinde neben dem 2021 eröffneten Trekking-Camp an der Schwarzenbachtalsperre ein weiteres Trekking-Camp eingerichtet. Die offizielle Eröffnung fand mit allen Beteiligten am 8. Juni statt. Im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord ist es das zwölfte Trekking-Camp. Es liegt auf 720 Metern Höhe nordöstlich des Latschigfelsens. Das Trekking-Camp „Latschig“ befindet sich in direkter Nähe zur zweiten Etappe des Fernwanderwegs Westweg sowie des Premiumwanderwegs Murgleiter. 

Das Konzept von Trekking Schwarzwald besteht darin, Übernachtungen im Zelt legal möglich zu machen. Dies jedoch in einem naturverträglichen Rahmen. So können pro Camp maximal drei Zelte für jeweils bis zu drei Personen aufgestellt werden. Die Trekking-Camps liegen außerhalb von Ortschaften und sind ausschließlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Sie dürfen nicht mit dem Auto angefahren werden. Gemeinsam mit dem Naturpark Südschwarzwald und dem Nationalpark Schwarzwald hat der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord ein Netzwerk von derzeit 24 Trekking-Camps aufgebaut.

  • zwei Zelte auf vorbereiteten Hackschnitzelplätzen und ein Platz mit Bänken um eine Feuerschale herum
  • Ausblick vom Trekking-Camp aus ins Murgtal
  • Zelt auf Hackschnitzelplatz im Wald
  • Eröffnung des Trekking-Camps mit Menschen im Camp
  • Tarp auf Zeltstellplatz im Wald
  • Menschen sitzen bei der Eröffnung des Camps auf Baumstammbänken um  die Feuerschale herum
  • Baumkronen von unten in den Himmel fotografiert

„Mit den Trekking-Camps haben wir ein Angebot geschaffen, das Sport und Erholung mitten in der Natur auf der einen sowie das Bewusstsein für einen rücksichtsvollen Umgang mit Pflanzen und Tieren auf der anderen Seite zusammenbringt. Durch klare Regeln und eine zeitlich sowie personell begrenzte Nutzung ermöglichen wir Trekkerinnen und Trekkern intensive Naturerfahrungen und sensibilisieren dabei gleichzeitig für den Wald als Lebensraum.“

Lilli Wahli, Projektmanagerin Trekking Schwarzwald beim Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord

Das bietet das Trekking-Camp Latschig in Forbach

Ausgestattet mit drei Zeltplätzen, einer Feuerstelle und einer Komposttoilette bietet das Trekking-Camp Latschig in Forbach Naturerlebnis mit Abenteuer-Charakter. Quellwasser gibt es am Latschigbrunnen an der Kaltenbronner Straße nördlich des Camps. Das Wasser sollte vor der Nutzung abgekocht werden. Bei längerer Trockenheit kann es sein, dass die Quelle temporär kein Wasser führt.
Bislang einzigartig ist der Ausblick. „Morgens aufwachen und direkt den Blick aufs Murgtal zu haben, das ist schon gigantisch gut!“, sagt der Bürgermeister der Gemeinde Forbach, Robert Stiebler.

  • Baumstammbänke um eine Feuerschale herum im Wald mit Blick ins Murgtal
  • Toilettenhäuschen aus Holz im Wald
  • Vorhängeschloss am Toilettenhäuschen
  • Plumpsklo in hölzernem Toilettenhäuschen
  • Wald ums Camp herum
  • Feuerschale im Wald
  • Brunnen im Wald

„Wer die Natur selbst erlebt, entwickelt ein Gefühl für sie und ist bereit zu ihrem Erhalt beizutragen. Die Trekking-Camps sind ein super Angebot! Denn sie kombinieren eine naturverträgliche Lenkung von Besucherströmen und garantieren dadurch ein besonderes Naturerlebnis. Wir sind von diesem Konzept überzeugt. Deshalb haben wir nun mit dem Camp Latschig und dem Camp an der Schwarzenbachtalsperre als erste Gemeinde im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gleich zwei Trekking-Camps.“

Robert Siebler, Bürgermeister der Gemeinde Forbach

Trekking-Camps: Das Wichtigste auf einen Blick

Die Trekking-Camps liegen außerhalb von Ortschaften und sind nur zu Fuß erreichbar. Die Kosten pro Zelt pro Nacht belaufen sich auf 15 Euro. Jedes Camp ist mit einer Komposttoilette ausgestattet. Nahezu alle Camps verfügen über eine Feuerstelle. Feuerholz wird teilweise bereitgestellt. Ausrüstung, Verpflegung und Trinkwasser müssen Trekkerinnen und Trekker selbst mitbringen.  Zumeist gibt es eine Wasserquelle in der Nähe. Diese kann im Sommer jedoch nur wenig oder kein Wasser führen. Abfall muss wieder mitgenommen werden. Pro Camp ist nur eine Übernachtung erlaubt. Das Camp kann ab 17 Uhr bezogen werden. Bis 10 Uhr sollten die Trekkenden das Camp wieder verlassen haben. Denn bei Trekking Schwarzwald steht das Wander-Erlebnis im Vordergrund.

Dass sich das Trekking-Camp in einem guten Zustand befindet – etwa, dass ausreichend Feuerholz vorhanden ist – dafür sind die Kümmerer zuständig. Das Camp Latschig in Forbach betreut Valery Rebmann. Er engagiert sich bereits im Ortschaftsrat von Gausbach. „Ich bin gerne in der Natur, gehe wandern oder bin mit dem Rad unterwegs. Das Trekking-Camp hier bei uns in Gausbach ist eine super Sache! Deshalb habe ich mich bereiterklärt, mich um das Camp zu kümmern und regelmäßig vorbeizuschauen“, sagt Rebmann.

Die Trekking-Saison ist mit dem 1. Mai gestartet und endet am 31. Oktober. Die Übernachtungen werden online über trekking-schwarzwald.de gebucht. Anschließend erhalten die Trekkenden weitere Informationen zum Camp – etwa den Code für das Toilettenhäuschen – und zum genauen Standort. Bereits am Tag der Freischaltung der Buchungsplattform im März gingen rund 1.500 Buchungen für die über 20 Trekking-Camps im Schwarzwald ein. Besonders begehrt sind Wochenenden, Feiertage und die Schulferien. Bis 28 Tage vor dem gebuchten Termin ist die Stornierung kostenfrei.

  • Trekking-Zelt mit Gravel Bikes und Rucksäcken im Wald
  • Zelt und Grillplatz im Wald aus der Vogelperspektive
  • Menschen halten Würste an Stücken über ein Lagerfeuer, Bild aus der Vogelperspektive

Vorschläge für Mehrtagestouren zu Fuß & mit dem Gravel Bike

Trekking Schwarzwald stellt auch Vorschläge für Touren zu Fuß oder mit dem Gravel Bike von zwei bis acht Tagen mit attraktiven Strecken zwischen den Camps auf der Webseite sowie über die Tourenportale Outdooractive und Komoot bereit. Die Touren sind nicht zusätzlich ausgeschildert. Die Start- und Endpunkte sind mit Bus oder Bahn erreichbar.

Mehr Infos

  • Frau mit ihrem Gravel Bike und Trekking-Gepäck auf einem Forstweg im Wald
  • Ein Mann wandert mit Trekking-Rucksack durch den Wald.
  • Gravel Bike mit Trekking-Taschen steht vor einem Karsee im Schwarzwald.
  • Gravel Bikes mit Trekking-Gepäck lehnen an einem gefällten Baumstamm
  • Menschen mit Trekking-Rucksäcken und Hund wandern im Wald

Fernsehbeiträge

Die Eröffnugn des Trekking-Camps Latschig in Forbach hat auch ein Filmteam des regionalen Fernsehsenders Baden TV mit Sitz in Karlsruhe begleitet.

Zum Video

Kurz nach dem ersten Wochenende nach der Camp-Eröffnung hat auch die SWR-Wetterredaktion im Camp gedreht. Der Beitrag beginnt bei 1:02:16.

Zum Video

Menschen im Trekking-Camp werden von Kameramann gefilmt

Text: Gundi Woll

Fotos: Gundi Woll, Lilli Wahli, Michael Keppler, Nicolai Stotz

GW/10.06.2026

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DIY

Blumenwiesen selbst anlegen

Jede Fläche zählt: egal ob klein oder groß! Verwenden Sie mehrjähriges Saat- und Pflanzgut aus der Region. Die Beratung und Bestellung der Saatgutmischungen erfolgt über den Naturpark. Für die Einsaat sind die Partner vor Ort zuständig.

Flyer In 7 Schritten zur Wildblumenwiese

Naturpark-AugenBlicke: Wandern im Schwarzwald mit Panorama-Ausblicken

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  • Vorschaubild Copyright: Ulrike Klumpp
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    Die über 30 AugenBlick-Rundwanderwege des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord führen durch die vielseitige Kultur- und Naturlandschaft im nördlichen und mittleren Schwarzwald. Wer zehn der AugenBlicke erwandert, wird mit einem Preis belohnt.

Die AugenBlick-Runden im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord gehören zu den Wander-Highlights im nördlichen und mittleren Schwarzwald. „Wir genießen den Augenblick bei Sonnenschein und Weitblick auf das Straßburger Münster“, schreibt Alexandra aus Remseck in das Gästebuch des AugenBlicks der idyllischen Schwarzwald-Gemeinde Sasbachwalden im Ortenaukreis. Dort ist sogar ein Eintrag von Gästen aus den Niederlanden zu finden.

Mit Sitzbank, Tischchen und beschrifteter Panoramatafel eröffnen die AugenBlicke den Besucherinnen und Besuchern auf den Rundwanderwegen einen wunderschönen Ausblick in die Kultur- und Naturlandschaft des Naturparks. „Wir haben eine echte Fan-Gemeinschaft, die einen AugenBlick nach dem anderen erwandert“, berichtet Lilli Wahli. Sie ist die Projektmanagerin für die AugenBlicke beim Naturpark. Deshalb gibt es auch eine Sammel- und Gewinn-Aktion: Wer zehn der über 30 AugenBlick-Runden erwandert hat, bekommt eine Naturpark-Vesperdose geschenkt.

  • Familie am Naturpark-Augenblick oberhalb des Mummelsees
  • Eintrag in einem Gästebuch bei einem Naturpark-AugenBlick
  • Familie beim Wandern
  • Naturpark-AugenBlick mit Blick in die Rheinebene
  • Familie beim Wandern
  • Pärchen an einem Bach im Wald

„Eine wirklich schöne Idee mit der Sammel- und Gewinn-Aktion! Durch die AugenBlick-Runden lernt man seine Umgebung besser kennen und schätzen. Auf den Touren hat man immer tolle Aussichten, selbst bei schlechtem Wetter“, schreibt Angelika Garthe aus Calw in einem Brief an den Naturpark. Ihr Sohn hat sich bereits eine Naturpark-Vesperdose erwandert. Angelika Garthe läuft spontan immer wieder eine der AugenBlick-Runden. Die Aktion animiert sie nun noch mehr, die Region zu Fuß zu entdecken. „Wir haben auch schon eine kleine Wandergruppe aktivieren können“, erzählt sie.

Fuchs Naturpark Detektive

Wandern und gewinnen: So geht‘s

In jedem AugenBlick-Tischchen ist eine Plakette eingelassen. In der AugenBlick-Broschüre gibt es für jeden AugenBlick eine Stelle, auf die die Plakette abgepaust werden kann. Wer zehn Plaketten zusammen hat, kann diese abfotografieren und per E-Mail an info@naturpark-augenblicke.de  oder per Post an Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.V. (Hauptstraße 94, 77830 Bühlertal) schicken und erhält eine Naturpark-Vesperbox frei Haus. Alternativ kann man sich auch selbst mit dem AugenBlick fotografieren und die zehn Fotos einreichen.

Broschüre Naturpark-Augenblicke

  • Naturpark-Vesperdosen bei einem Naturpark-AugenBlick
  • Naturpark-AugenBlick-Plakette
  • Naturpark-AugenBlick Bad Herrenalb
  • Naturpark-AugenBlick Oberachern

Überblick zu den Naturpark-AugenBlicken

Einen Überblick zu allen Naturpark-AugenBlicken gibt es online. Dort finden Sie hochauflösende und interaktive Luftbild- und Gigapixel-Aufnahmen, 360-Grad-Rundumblicke, eine interaktive Kartenansicht, Einkehrmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, Bildergalerien, Detailinformationen zu Anreise und Anfahrt sowie GPS-Koordinaten und -Tracks.

Webseite Naturpark-Augenblicke

Text: Gundi Woll

Fotos: Gundi Woll, Ulrike Klumpp, Joachim Gestner/comusign, Corinna und Joachim Schmieder, Karoline Hahn, Simone Nierholz

GW/2026

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Naturpark-Moorstation auf dem Kaltenbronn ist eingeweiht

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    Naturpark-Moorstation auf dem Kaltenbronn ist eine außerschulische Bildungseinrichtung rund um die Themen Klimawandel, Moore, Wald und Holz.

Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord hat die Naturpark-Moorstation auf dem Kaltenbronn in der Nähe des Hohlohturms gemeinsam mit dem baden-württembergischen Landwirtschaftsminister Peter Hauk, MdL, am 3. Juni 2024 offiziell eingeweiht. „Die Naturpark-Moorstation dient als außerschulischer Lern- und Bildungsort rund um die Themen Klimawandel, Moore und Wald sowie als Ausgangspunkt für Exkursionen“, erläutert der Vorsitzende des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord und Landrat des Landkreises Rastatt, Prof. Dr. Christian Dusch, die Funktion des Gebäudes.

Bei der Einweihung der Naturpark-Moorstation auf dem Kaltenbronn mit symbolischer Schlüsselübergabe: Kristina Schreier (Leiterin Infozentrum Kaltenbronn), Cornelia von Loga (MdL), Prof. Dr. Christian Dusch (Naturpark-Vorsitzender & Landrat Landkreis Rastatt), Dr. Alexander Becker (MdL), Julian Christ (Bürgermeister Stadt Gernsbach), Sabine Zenker (Bürgermeisterin Gemeinde Enzklösterle), Landwirtschaftsminister Peter Hauk (MdL), Karl-Heinz Dunker (Naturpark-Geschäftsführer) und Jochen Borg (Erster Bürgermeister-Stellvertreter Stadt Bad Wildbad).

Moore sind die weltweit größten CO2-Speicher. Sie zu erhalten bedeutet, das Klima zu schützen. Zudem sind seltene oder bedrohte Amphibien-, Tier- und Pflanzenarten wie etwa das Wollgras, Zieralgen oder Libellen auf den Lebensraum Moor angewiesen und fühlen sich auf dem Kaltenbronn wohl. Die herausragende Bedeutung von Mooren und Wäldern für den Klimaschutz betont auch Minister Peter Hauk, MdL, bei der Einweihung des Holzgebäudes: „Die Naturpark-Moorstation auf dem Kaltenbronn ist die Erste ihrer Art in Baden-Württemberg. Sie sensibilisiert und begeistert die Menschen vor Ort für die Themen Moor, Moorschutz und Klimawandel. Zudem hat sie Pilotcharakter für andere Naturparke und kann als Vorbild für Bildungsprojekte- und Einrichtungen in besonders schützenswerten Gebieten dienen. Für die Arbeit der Naturparke im Land ist sie ein Meilenstein.“

  • Moorseen auf dem Kaltenbronn aus der Vogelperspektive
  • rosa-gelber Sonnentau mit Wassertröpfchen
  • weiß blühendes Wollgras

An der Einweihungsfeier der Naturpark-Moorstation nahmen auch die CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Alexander Becker (Wahlkreis Rastatt) und Cornelia von Loga (Wahlkreis Baden-Baden) teil.

Das Projekt wird finanziert durch Landesmittel aus der Waldstrategie Baden-Württemberg sowie durch das LIFE Natur-Projekt MooReKa Kaltenbronn der Europäischen Union. Es ist Bestandteil des Aktionsplans Kaltenbronn 2030.

  • Bei der Übergabe der Naturpark-Moorstation an den Zweckverband Kaltenbronn: Prof. Dr. Christian Dusch (Naturpark-Vorsitzender & Landrat Landkreis Rastatt), Julian Christ (Bürgermeister Stadt Gernsbach), Sabine Zenker (Bürgermeisterin Gemeinde Enzklösterle), Landwirtschaftsminister Peter Hauk (MdL)
  • Naturpark-Moorstation von innen mit Blick nach draußen auf den Holohturm
  • bei der Schlüsselübergabe
  • Naturpark-Moorstation von außen
  • Landwirtschaftsminister Peter Hauk und der Naturpark-Vorsitzende Landrat Prof. Dr. Christian Dusch

Naturpark-Moorstation ist Bildungseinrichtung für Kinder und Erwachsene

In der Naturpark-Moorstation sollen sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene das einzigartige Ökosystem und den Lebensraum Moor entdecken. Sie ist als Forscher- und Entdeckerstation gedacht, die etwa Schulen nutzen können. „Mit unserer Naturpark-Moorstation wollen wir für die vielfältige Bedeutung von Mooren sensibilisieren und sie für den Lebensraum begeistern“, erklärt Prof. Dr. Dusch.

Im Fokus bei der Bildungsarbeit in der Naturpark-Moorstation stehen die Themen „Lebensraum Moor“, „Ökosystem Wald und Moor“, „Moor und Klimaschutz“ sowie „Waldnutzung“. „Die Naturpark-Moorstation ergänzt unser Infozentrum Kaltenbronn mit ihrem naturpädagogischen Bildungsangebot zu den ökologischen Zusammenhängen unseres faszinierenden Hochmoorgebiets wunderbar“, sagt der Bürgermeister der Stadt Gernsbach, Julian Christ, in seiner Funktion als Vorsitzender des Zweckverbands Infozentrum Kaltenbronn.

Im ersten Jahr legt das Infozentrum Kaltenbronn den Fokus auf Bildungsangebote für Schulen. „Uns liegt das Bildungsprogramm für Kinder und Jugendliche ganz besonders am Herzen“, sagt die Leiterin des Infozentrums Kaltenbronn Kristina Schreier. „Mit der Naturpark-Moorstation und der Ausrüstung wie zum Beispiel Mikroskopen können wir nun noch intensiver und aktiver in die Themen eintauchen.“ Schulen – insbesondere weiterführende Schulen – die gerne praktisch die Moorökologie behandeln und dafür die Naturpark-Moorstation nutzen wollen, können sich beim Infozentrum Kaltenbronn melden.

Infozentrum Kaltenbronn

  • Experimentier-Instrumente in der Naturpark-Moorstation
  • Menschen in der Naturpark-Station
  • Experimentier-Kasten
  • Forscher-Materialien
  • Mikroskop
  • Menschen in der Naturpark-Moorstation
  • Menschen in der Naturpark-Moorstation

Darauf wurde beim Bau der Naturpark-Moorstation geachtet

Die Naturpark-Moorstation orientiert sich an der regionaltypischen Bauweise. Sie ist nach der sogenannten NUR-HOLZ-Bauweise aus Massivholz in einem Holzbaubetrieb in der Region vorgefertigt und vor Ort aufgebaut worden. Auf Dämm- und Klebestoffe sowie metallische Verbindungsmittel wurde konsequent verzichtet. Die Moorstation passt sich optimal in die umliegende Landschaft ein. Leif Linhoff, Projektleiter beim Architekturbüro Hardy Happle, erklärt das Baukonzept folgendermaßen: „Bei der Konzeption war maßgeblich, dass wir ein nachhaltiges Gebäude entwickeln. Das kommt durch die hölzerne Konstruktion zum Ausdruck.“ Linhoff führt weiter aus: „Bei der Naturpark-Moorstation beziehen wir außerdem die Umwelteinflüsse ein: So kommt etwa das Licht von der Nordseite durch ein Dachfenster ins Gebäudeinnere. Auf der Südseite des Daches ist Platz für Fotovoltaik-Anlagen. Und wir haben Quartiere für Fledermäuse am Gebäude eingerichtet.“

  • Gebäude der Naturpark-Moorstation auf dem Kaltenbronn von außen
  • Architekt erklärt anhand einer Zeichnung dem Landwirtschaftsminister Peter Hauk die Architektur der Naturpark-Moorstation.

Hintergrund: Zur Bedeutung des Kaltenbronn

Der Kaltenbronn liegt im Nordschwarzwald zwischen Murg- und Enztal. Es ist mit 4.900 Hektar das größte zusammenhängende Waldgebiet in Baden-Württemberg mit hohem Staatswaldanteil. Auf dem Kaltenbronn gibt es Bann- und Schonwälder sowie naturnah bewirtschaftete Waldflächen. Mit dem Wildsee und dem Hohlohsee gibt es zwei einzigartige, naturnahe Hochmoore. Es zählt zu den höchstgelegenen Hochmooren in Deutschland. Gleichzeitig ist der Kaltenbronn mit seinen jährlich rund 400.000 Besuchern ein Hotspot für Naherholung und Tourismus.

  • Bohlenweg auf dem Kaltenbronn durch die Moorlandschaft
  • verlandender Moorsee
  • Wanderwegweiser
  • Moorlandschaft aus der Vogelperspektive
  • Hohlohturm aus der Vogelperspektive

Text: Gundi Woll

Fotos: Johannes Nickel, Karin Mußhoff, Michael Keppler, Pit Buchter

GW/03.06.2024

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Naturpark-Radweg: Mit dem Fahrrad durch den Schwarzwald

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    Der Naturpark-Radweg im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord bietet einen bunten Mix aus Natur und Kultur für Genuss-Radler und sportlich Ambitionierte. Wer den Schwarzwald mit allen Sinnen erleben will, findet auf diesem Rundkurs das perfekte Erlebnis!

Morgensonne über dem Schwarzwald, der Duft von Tannennadeln und der erste Tritt in die Pedale – das Abenteuer auf dem Naturpark-Radweg beginnt! Auf 260 Kilometern führt die Strecke durch alle sieben Landkreise des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord und den Stadtkreis Baden-Baden – durch dichte Wälder, sonnige Weinberge, duftende Streuobstwiesen oder historische Fachwerkorte. Die Tour ist in vier Etappen unterteilt. Je nach Zeit und Lust, kann sie in mehreren Tagen nacheinander ganz oder nur teilweise gefahren werden. Der Naturpark-Radweg ist als „ADFC-Qualitätsradroute“ ausgezeichnet. Zudem gehört er zum Netz der Landesradfernwege Baden-Württemberg. Also: Rad packen, Helm auf und los geht’s! Der Schwarzwald wartet!

  • Ein Mann und eine Frau schauen in eine Radkarte.
  • Zwei Radfahrerinnen machen eine Trinkpause an einem Brunnen.
Fuchs Naturpark Detektive

Die Etappen im Überblick

Der Naturpark-Radweg ist in vier Etappen unterteilt – alle gut erreichbar mit dem öffentlichen Nahverkehr (z. B. bwegt.de). Ideal für eine flexible Streckenplanung oder Tagesausflüge.

  • Etappe 1: Von Freudenstadt nach Offenburg

    Entlang der Kinzig geht es bis in die Rheinebene. Unterwegs gibt es schöne Ausblicke auf die Wiesen und Weiden des Kinzigtals. Viele der zahlreichen Bauernhöfe bieten über Hofläden oder Selbstbedienung eigene Produkte zum Mitnehmen an.

    Länge: 88,1 km, Höhenmeter bergauf: 223 m & bergab: 983 m

  • Etappe 2: Von Offenburg nach Baden-Baden

    Diese Etappe führt durch die von Weinbergen geprägte Vorbergzone. Die zahlreichen Weingüter und die beeindruckenden Weitblicke auf den Schwarzwald und die Vogesen in Frankreich laden zum Verweilen ein.

    Länge: 54,3 km, Höhenmeter bergauf: 417 m & bergab: 440 m

  • Etappe 3: Von Baden-Baden nach Calmbach (Bad Wildbad)

    Hier kommen Höhenmeter-Fans auf ihre Kosten: Es geht durch die malerische Berglandschaft des Nordschwarzwalds. Die Etappe verläuft von Baden-Baden ins Albtal und endet im Enztal.

    Länge: 70,2 km, Höhenmeter bergauf: 612 m & bergab: 360 m

  • Etappe 4: Von Calmbach nach Freudenstadt

    Abseits von Straßen führt die Tour durch den dichten Wald. Höhepunkt ist ein Abstecher in die einzigartige Hochmoor-Landschaft auf dem Kaltenbronn mit seiner besonderen Tier- und Pflanzenwelt. Führungen bieten das Infozentrum Kaltenbronn und Schwarzwald-Guides.

    Länge: 52,6 km, Höhenmeter bergauf: 656 m & bergab: 314 m

Tipp: Der bikeline-Tourenrad-Führer bietet Karten, Wegbeschreibungen und Infos zu Kultur und Gastronomie (erhältlich im Naturpark-Onlineshop).

  • Hohlohturm auf dem Kaltenbronn
  • Moorseen auf dem Kaltenbronn
  • Bauernhof mit Kühen im Kinzigtal
  • Weinberglandschaft in der Ortenau
Fuchs Naturpark Detektive

Essen, Trinken & Übernachten

  • Naturpark-Wirte: Sie feiern 2026 ihr 20-jähriges Bestehen! Die Naturpark-Wirte kochen aus Liebe zur Region – mit Produkten von Direkterzeugern aus dem Schwarzwald. Damit tragen sie zum Erhalt der Kulturlandschaft bei, stärken die Wertschöpfung in der Region und schützen durch kurze Transportwege das Klima.
  • Unterkünfte: Vom Naturpark-Wirt über Hotels und Pensionen bis zur Ferienwohnung – viele Betriebe sind Bett+Bike-zertifiziert (bettundbike.de).

Praktisches für unterwegs

  • Strecken-Beschilderung: In beide Richtungen mit Naturpark-Logo ausgeschildert.
  • E-Bike-Service: Es gibt viele kostenfreie Ladestationen entlang der Route.
  • ÖPNV-Anbindung: Zahlreiche Bahnhöfe ermöglichen eine flexible Etappen-Gestaltung.
Zwei Radfahrerinnen am Bahnsteig

Weitere Infos & Planungshilfen

Text: Gundi Woll

Fotos: Sebastian Schröder-Esch, Michael Keppler, Dietmar Denger

GW/2026

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Neue Wege für Mensch und Natur im beliebten Hochmoor-Gebiet Kaltenbronn

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    Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord stellt seine Besuchermanagement-Konzeption für den sehr beliebten Kaltenbronn vor.

Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord macht den beliebten Naturraum Kaltenbronn im Nordschwarzwald fit für die Zukunft: Mit der Besuchermanagement-Konzeption Kaltenbronn liegt nun ein umfassendes Maßnahmenpaket vor. Dieses hat der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord am 7. August vor einer der neuen Besucher-Informationstafeln auf dem Kaltenbronn vorgestellt.

Ziel der durch den Naturpark erstellten Konzeption ist es, den sensiblen Naturraum mit seiner einzigartigen Flora und Fauna zu bewahren und gleichzeitig Gästen ein hochwertiges Naturerlebnis zu ermöglichen. Dafür hat er zahlreiche lokale Akteure sowie zentrale mit dem Kaltenbronn befasste Institutionen einbezogen und Besucher-Befragungen durchgeführt.

„Die Besuchermanagement-Konzeption Kaltenbronn bietet eine konkrete Vision für ein nachhaltiges Miteinander von Mensch und Natur“, sagt der Vorsitzende des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord und Landrat des Landkreises Rastatt, Prof. Dr. Christian Dusch. „Erste Maßnahmen wie eine optimierte Wanderwege-Beschilderung, Informationstafeln über den besonderen Lebensraum sowie ein Flyer sind bereits umgesetzt. Damit haben wir das Natur- und Landschaftserlebnis für unsere Gäste noch einmal attraktiver gemacht. So bleibt der Kaltenbronn auch in Zukunft ein Ort der Erholung, der Schönheit und des respektvollen Natur-Genusses.“

Besuchermanagement-Konzeption Kaltenbronn

  • Vorstellung der neuen Infotafeln auf dem Kaltenbronn
  • neue Infotafeln

Deshalb ist eine Besuchermanagement-Konzeption wichtig

Mit jährlich rund 400.000 Besucherinnen und Besuchern ist der Kaltenbronn mit seinem Hochmoor eine beliebte Freizeit-Destination. Doch gerade an sonnigen Wochenenden stoßen Wege, Infrastruktur und die Natur an ihre Belastungsgrenzen. Herausforderungen wie veraltete Beschilderung, ungeordnetes Parken, Müll in der Natur oder das Verlassen markierter Wege gefährden sowohl das Natur-Erlebnis als auch den Schutz seltener Arten wie dem vom Aussterben bedrohten Auerwild.

Die Bedeutung der neuen Konzeption hebt der baden-württembergische Landesforstpräsident Martin Strittmatter bei dem Termin auf dem Kaltenbronn hervor: „Ich kenne den Kaltenbronn aus meiner Zeit als damaliger Leiter des Forstamts Bad Wildbad sehr gut. Schon damals war der Handlungsbedarf groß. Deshalb freut es mich nun ganz besonders, dass der Naturpark im Rahmen der Waldstrategie des Landes aktiv geworden ist.“

  • Naturpark-Geschäftsführer Karl-Heinz Dunker hält eine Rede.
  • Der Naturpark-Vorsitzende Landrat Prof. Dr. Christian Dusch hält eine Rede.
  • Enzklösterles Bürgermeisterin Sabine Zenker präsentiert die neue Besucherlenkungs-Konzeption.

Kernziele und Maßnahmen der Besuchermanagement-Konzeption

Die Besuchermanagement-Konzeption Kaltenbronn folgt dem Leitsatz „Nutzen und Schützen“. Drei zentrale Elemente stehen dabei im Fokus:

  • Natur bewahren: durch Ausweisung von Schutz- und Ruhebereichen mit klarer Besucherlenkung
  • Erholung ermöglichen: durch gezielte Angebotsgestaltung in robusteren Bereichen
  • Bewusstsein schaffen: durch Information, Bildung und partizipative Kommunikation

Diese Maßnahmen sind bereits umgesetzt

  • Infotafeln sind modernisiert: Hierüber werden Besucher über das Wanderwege-Netz sowie die Besonderheit der Flora und Fauna auf dem Kaltenbronn informiert.
  • Flyer mit Karte: Zahlen & Fakten zur Tier- und Pflanzenwelt auf dem Kaltenbronn sowie eine Karte mit den Rundwanderwegen bietet der kostenlose Flyer. Dieser ist an den neuen Infotafeln sowie in den örtlichen Tourist-Infos, im Infozentrum Kaltenbronn und im Info-Shop des Naturparks in Bühlertal erhältlich.
  • Wegweiser und neue Wege-Bezeichnungen: Passend zum neuen Wegekonzept wurden auch die Wegweiser-Schilder erneuert. Diese beinhalten die neuen Namen der Rundwanderwege. Bislang waren diese durchnummeriert. Nun orientiert sich die Benennung an besonderen Attraktionen wie etwa die Wildseemoor-Runde oder die Seeloch-Runde.
  • Einrichtung der Naturpark-Moorstation: Schulen und Gruppen können in der durch das Infozentrum Kaltenbronn betreuten Bildungseinrichtung spielerisch den Lebensraum Moor kennenlernen.
  • Besucher-Zählung: Manuelle Zählungen sowie Zählgeräte lieferten belastbare Daten über Besuchsströme. Dies war Grundlage für die Konzeption einer gezielten Besucher-Steuerung.
  • Naturpädagogische Führungen und Erlebnis-Angebote: Portfolio wurde erweitert, etwa durch die MoorGuides.
  • neue Infotafel zu Wanderwegen auf dem Kaltenbronn
  • Detailansicht Infotafel

Diese Vorteile haben Einheimische und Gäste

  • Bessere Orientierung und Informationen vor Ort
  • Bessere Koordination von Wanderern, Radfahrern und der Natur
  • Gesteigerte Aufenthaltsqualität, z. B. durch attraktivere Wege, neue Rastplätze und gepflegte Infrastruktur
  • Entzerrung des Besucher-Aufkommens, vor allem an Hotspots wie dem Wildsee oder Hohlohsee

Breiter Beteiligungsprozess bei Konzeptionsgestaltung

Basis für die Besuchermanagement-Konzeption war ein breiter Beteiligungsprozess zahlreicher lokaler Akteure sowie Institutionen, die mit dem Kaltenbronn befasst sind. Damit stellte der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord als Koordinator des Projekts sicher, dass die Maßnahmen sowohl fachlich fundiert als auch praxistauglich und lokal verankert sind. „Diese enge und konstruktive Zusammenarbeit aller Akteure zeigt, wofür unser Naturpark steht: Verantwortung für die Natur übernehmen und gleichzeitig ein einzigartiges Gäste-Erlebnis ermöglichen“, resümiert der Naturpark-Geschäftsführer, Karl-Heinz Dunker.

Eingebunden waren Akteure aus den Bereichen Naturschutz, Forstwirtschaft, Tourismus, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Die Lenkungsgruppe bestand aus Vertretern von ForstBW, dem Verein Auerhuhn im Schwarzwald, dem Infozentrum Kaltenbronn sowie dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord.

Fachliche Impulse lieferten darüber hinaus das Regierungspräsidium Karlsruhe, kommunale Tourismus-Verantwortliche, Vertreter der umliegenden Gemeinden, die Untere Naturschutzbehörde, Forstbeamte, der Schwarzwaldverein, die Loipengemeinschaft sowie Anwohner. Themenschwerpunkte der Zusammenarbeit waren unter anderem die Wege-Führung, die Ausweisung von Schutz- und Ruhezonen, das Mobilitäts- und Parkraum-Management, die Besucherinformation sowie die Schnittstellen zwischen Tourismus-Entwicklung und Naturbildung.

Hintergrund: Zur Bedeutung des Kaltenbronn

Der Kaltenbronn liegt auf 870 Metern Höhe im Nordschwarzwald zwischen Murg- und Enztal. Es ist mit 4.900 Hektar das größte zusammenhängende Waldgebiet in Baden-Württemberg mit hohem Staatswaldanteil. Auf dem Kaltenbronn gibt es Bann- und Schonwälder sowie naturnah bewirtschaftete Waldflächen.

Mit dem Wildsee und dem Hohlohsee gibt es zwei einzigartige, naturnahe Hochmoore. Damit zählt der Kaltenbronn zu den höchstgelegenen Hochmooren in Deutschland. Moore sind die weltweit größten CO2-Speicher. Sie zu erhalten bedeutet, das Klima zu schützen. Zudem sind seltene oder bedrohte Amphibien-, Tier- und Pflanzenarten wie etwa das Wollgras, Zieralgen oder Libellen auf den Lebensraum Moor angewiesen und fühlen sich auf dem Kaltenbronn wohl.

Gleichzeitig ist der Kaltenbronn mit seinen jährlich rund 400.000 Besucherinnen und Besuchern eine beliebte Destination für Naherholung und Tourismus.

Text: Gundi Woll

Fotos: Johannes Nickel

GW/08.08.2025

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Sommerliche Wander-Tipps für den nördlichen & mittleren Schwarzwald

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    Panorama-Rundwanderungen im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord: für die ganze Familie, für Anspruchsvolle, Genießer und für heiße Tage

Ausgedehnte Wälder, tiefe Täler, rauschende Schwarzwaldbäche und ein Mosaik aus saftigen Weiden, blühenden Wiesen und steilen Weinbergen. Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord bietet eine Kulturlandschaft voller Leben. Auf den über 30 Naturpark-AugenBlick-Rundwanderwegen können Wandernde den nördlichen und mittleren Schwarzwald abseits des allgemeinen Trubels entdecken.

Mit Sitzbank, Tischchen und beschrifteter Panoramatafel mit Blick in die Schwarzwälder Kulturlandschaft bietet sich der AugenBlick für eine Pause an. Von Familienwegen und schattigen Touren bis zu anspruchsvollen Wanderungen mit Weitblick und kulinarischem Genuss ist für jeden und jede etwas dabei! Wer zehn AugenBlick-Runden erwandert hat, bekommt zudem eine Naturpark-Vesperdose geschenkt.

Mehr Infos

  • AugenBlick Bühl
  • AugenBlick Schramberg-Tennenbronn, Familie am AugenBlick von oben

Naturpark-AugenBlicke für Familien

Diese Naturpark-AugenBlick-Runden sind kurz, gut begehbar und oft mit dem Kinderwagen machbar.

  • AugenBlick Tiefenbronn, Familie mit Kinderwagen am AugenBlick
  • Augenblick Schömberg, Familie in Bilderrahmen vor Turm
  • AugenBlick Schramberg-Sulgen, Familie mit Bollerwagen auf ebenem Weg
  • AugenBlick Schömberg, Vater mit Kind und Eulenattrappe
  • AugenBlick Schömberg, Familie mit Kinderwagen im Wald
  • AugenBlick Schömberg, Familie liegt auf Sonnenliege
  • AugenBlick Schömberg, Vater mit Sohn bei Holzmurmelbahn
  • AugenBlick Bad Wildbad, Tafel mit Jungem und Großeltern

Naturpark-AugenBlicke mit Bade-Spaß

Wandern und danach ins Wasser springen. Ob im Naturfreibad, beim Wassererlebnisweg oder in einer Therme: Groß und Klein finden auf diesen Naturpark-AugenBlicken die perfekte Erfrischung nach oder während einer Wandertour durch den Schwarzwald.

  • AugenBlick Bühlertal, Familie im Weinberg mit Blick auf Schwarzwaldhügel
  • Blick auf Bühlertäler Schwimmbad, umgeben von Wald und Wiesen
  • AugenBlick Pfalzgrafenweiler, Familie am AugenBlick
  • AugenBlick Bad Wildbad, Junge Leute machen beim AugenBlick ein Selfie
  • AugenBlick Glatten, Menschen sitzen am AugenBlick

Naturpark-AugenBlicke mit schattigen Wegen

Diese AugenBlick-Runden führen größtenteils durch schattige Wälder, vorbei an plätschernden Bächen, über blühende Wiesen und durch malerische Ortschaften – perfekt für heiße, sonnenreiche Tage.

  • AugenBlick Altensteig, Paar mit Hund unter Bäumen am Bach
  • AugenBlick Bad Liebenzell, Paar mit Hund auf Waldpfad
  • AugenBlick Schiltach, Gruppe sitzt an einem Holztisch im Wald
  • AugenBlick Bad Rippoldsau-Schapbach, Paar bei Wegweiser im Wald
  • AugenBlick Bad Rippoldsau-Schapbach, Paar am Augenblick am Waldrand
  • AugenBlick Calw, Wandergruppe läuft durch den Wald
  • AugenBlick Schiltach, Wandernde auf einem schmalen Pfad im Wald
  • Paar läuft schmalen Pfad im Baumschatten
  • AugenBlick Schiltach, Wandergruppe läuft am Waldrand über eine Wiese
  • AugenBlick Schömberg, Familie mit Kinderwagen im Wald

Naturpark-AugenBlicke mit Weitsicht

Klare Höhenluft, sonnige Wege und beeindruckende Fernblicke über Täler, Wälder und Hügelketten – teils über bis zur Schwäbischen Alb und den französischen Vogesen. Diese Naturpark-AugenBlick-Runden führen in die Höhenregionen des nördlichen und mittleren Schwarzwalds.

  • AugenBlick Bühl, Pärchen steht auf einem Felsen und blickt in die Landschaft.
  • AugenBlick Oberharmersbach, Familie am AugenBlick
  • AugenBlick Obersasbach-Lauf, Blick vom AugenBlick in die Weinberge mit untergehender Sonne
  • AugenBlick Sasbachwalden, Frau am AugenBlick
  • AugenBlick Baden-Baden-Neuweier, Gruppe am AugenBlick
  • AugenBlick Oberachern, Familie am AugenBlick im Holzpavillon
  • Augenblick Wildberg, Pärchen am AugenBlick
  • AugenBlick Seebach, Familie am AugenBlick mit Blick auf Mummelsee und in die Rheinebene
  • AugenBlick Egenhausen, Gruppe am AugenBlick
  • AugenBlick Schömberg, Familie am AugenBlick auf dem Turm
  • AugenBlick Bad Herrenalb, Gruppe am AugenBlick

Naturpark-AugenBlicke mit Selfie-Point

Smartphone im Selfie-Brett fixieren, Selbstauslöser anschalten und vor der herrlichen Schwarzwald-Kulisse positionieren – das bieten diese Naturpark-AugenBlicke.

  • AugenBlick Glatten, Frau mit Hund am Selfie-Holzbrett
  • Handy in der Halterung am AugenBlick
  • AugenBlick Ebhausen-Rotfelden, Familie am Selfie-Point

Naturpark-AugenBlick mit Naturpark-Wirt

Auf diesen AugenBlick-Runden liegen Naturpark-Wirte. Viele der Produkte für ihre Gerichte beziehen sie von landwirtschaftlichen Betrieben aus dem Schwarzwald. Damit tragen die Naturpark-Wirte zur Offenhaltung und Pflege der Schwarzwälder Kulturlandschaft bei.

Naturpark-Wirte

  • Naturpark-Wirte im Getreideacker
  • Wanderheim, Mutter mit Kind am Tisch mit Vesperbrett
  • Wanderheim, Gruppe am Tisch mit Vesperbrett
  • Naturpark-Wirte im Wald mit Gericht

Barrierearme Naturpark-AugenBlicke

Mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Rollator die Kulturlandschaft des Naturparks erleben – das geht auf diesen Naturpark-AugenBlick-Runden. Eine ausführliche Bewertung zur Barrierefreiheit der einzelnen Touren gibt es online.

barrierearme Naturpark-Angebote

  • AugenBlick Ebhausen-Ebershardt, älteres Paar am Augenblick
  • AugenBlick Schramberg-Sulgen, Familie mit Bollerwagen auf einem asphaltierten Weg
  • AugenBlick Neuweiler, Rollstuhlfahrer am AugenBlick
  • AugenBlick Schömberg, Familie mit Kinderwagen im Wald

Naturpark-AugenBlicke mit Audio-Guide

Einfach QR-Code am Naturpark-AugenBlick mit dem Handy scannen und schon startet der digitale Audio-Guide. Er bietet kulturelles und historisches Hintergrundwissen sowie Infos zu Landschaft und Legenden. Über den Audio-Guide können auch diejenigen, die nicht die ganze Runde erwandern, die Kulturlandschaft erleben.

  • Zwei Frauen stehen mit dem Handy vor der AugenBlick-Panoramatafel
  • QR-Code auf Tafel
  • Handy vor der AugenBlick-Panoramatafel
  • Zwei Frauen stehen vor der augenBlick-Panoramatafel und hören etwas auf dem Handy an.

Anspruchsvolle Naturpark-AugenBlicke

Touren von über zehn Kilometern mit knackigen Anstiegen bieten diese Naturpark-AugenBlick-Runden.

  • Augenblick Schiltach, Wandergruppe am Hang im Wald vor einer Ruine
  • AugenBlick Bad Teinach-Zavelstein, Steinstufen im Wald
  • AugenBlick Bad Teinach-Zavelstein, Frau wandert auf einem Waldpfad
  • AugenBlick Lauterbach, Pärchen sitzt auf einer Wiese und blickt auf Wald, Weiden, Wiesen
  • AugenBlick schiltach, Gruppe am steinigen Hang um einen Baum herum für ein Gruppenbild positioniert
  • Augenblick Bad Teinach-Zavelstein, Menschen wandern durch den Wald und über Baumstämme.

Text: Gundi Woll

Fotos: Ulrike Klumpp, Joachim Gerstner/compusign, Eva Magenreuter, Johannes Nickel, Lilli Wahli, Gundi Woll

GW/27.08.2026

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Trekking Schwarzwald: Saison 2025 mit Rekordzahlen beendet

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  • Vorschaubild Copyright: Sebastian Schröder-Esch
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    Trekking Schwarzwald – rund 7.000 Übernachtungen in 21 Camps / Gäste aus dem In- und Ausland begeistert / Zwei neue Camps 2026 im Nordschwarzwald.

Die Trekking-Camp-Saison in den beiden Naturparken Schwarzwald Mitte/Nord und Südschwarzwald sowie dem Nationalpark Schwarzwald ist am 31. Oktober zu Ende gegangen. Mitte November haben sich die für die Trekking-Camps Verantwortlichen online getroffen, um eine Bilanz der Saison 2025 zu ziehen.

An 184 Tagen konnten Trekkerinnen und Trekker in den 20 Camps übernachten. Den Buchungen zufolge wurden vom 1. Mai bis zum 31. Oktober insgesamt 6.973 Zelte aufgeschlagen. Das sind 269 Zelte mehr als im Vorjahr und rund 1.270 mehr als 2023. Davon standen 3.654 im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und im Nationalpark sowie 3.319 im Naturpark Südschwarzwald. Insgesamt wurden 3.699 Buchungen verzeichnet (davon 1.820 im nördlichen und mittleren Schwarzwald und 1.879 Buchungen im Südschwarzwald).

Damit waren die Camps wieder nahezu ausgebucht. „Nachdem wir die Buchungsplattform am 14. März geöffnet haben, sind bei uns auch in diesem Jahr wieder gleich am ersten Tag mehr als 1.000 Buchungen eingegangen“, berichtet der Geschäftsführer des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, Karl-Heinz Dunker. „Besonders begehrt waren wieder die Wochenenden und Feiertage sowie die Ferienzeiten“, resümiert die Naturpark-Projektmanagerin Lilli Wahli.

  • Ein Mann und eine Frau wandern durch einen Wald.
  • Ein Mann und eine Frau schauen sich vor ihrem Zelt eine Wanderkarte an.

Gäste kommen auch aus dem Ausland

Eine Nacht im Zelt in einem der 21 Trekking-Camps der beiden Schwarzwälder Naturparke oder des Nationalparks lockt zwar nach wie vor großteils Trekkerinnen und Trekker aus Baden-Württemberg. Doch der Anteil an ausländischen Gästen – insbesondere aus den Niederlanden, Belgien, der Schweiz und Frankreich – ist in diesem Jahr mit zwölf Prozent im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen (2024: elf Prozent und 2023: neun Prozent).

Trekking-Camps sind etabliertes Urlaubsziel

In diesem Jahr wurde erstmals eine Umfrage unter den Gästen der 21 Trekking-Camps im Schwarzwald durchgeführt. Insgesamt beteiligten sich 316 Personen. Ergebnis: Die Gäste der Trekking-Camps im Schwarzwald zeigen sich rundum begeistert. Viele äußern große Dankbarkeit und schwärmen von dem Gefühl, im Schwarzwald „legal wildcampen“ zu können. In den Rückmeldungen tauchen immer wieder Formulierungen wie „tolle Idee“, „super Angebot“ oder „Balsam für die Seele“ auf – ein deutliches Zeichen dafür, wie gut das Konzept ankommt. Zahlreiche Trekkerinnen und Trekker nutzen die Camps regelmäßig und sind zu treuen Stammgästen geworden. Besonders gelobt werden das intensive Naturerlebnis und die ruhige Lage vieler Camps. Auch die sauberen, gepflegten Toilettenhäuschen und die Bereitstellung von Feuerholz tragen dazu bei, dass sich die Besucherinnen und Besucher an den vorbereiteten Plätzen wohlfühlen.

Mit Blick auf die abgeschlossene Saison fasst Wahli zusammen: „Im Schwarzwald trekken und die Nacht in einem unserer Camps verbringen, planen viele unserer Gäste inzwischen fest in ihren jährlichen Urlaubskalender ein.“ Was sich noch verbessern könnte? „Die Rückmeldung unserer Camp-Kümmerer war insgesamt sehr positiv. Allerdings lassen nach wie vor einige wenige Gäste ihren Müll im Camp zurück, verstellen die Zahlenschlösser beim Toilettenhäuschen oder der Holzkiste und fahren mit dem Auto sehr nahe ans Camp heran. Das ist ausdrücklich verboten! Es passt auch nicht zur Trekking-Idee, die Natur zu erleben – ohne ihr zu schaden“, erläutert Wahli.

  • Toilettenhäuschen im Wald
  • Ein Mann und eine Frau machen Feuer in einer Feuerschale.

So trekkt der Schwarzwald

Fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) waren zum ersten Mal in einem Trekking-Camp. Ein Viertel hat das Angebot hingegen schon mehrfach genutzt. Für 20 Prozent der Gäste war es bereits das zweite Mal. Die meisten Trekkerinnen und Trekker sind in kleinen Gruppen unterwegs: 43 Prozent wandern zu zweit, 22 Prozent in Dreier- oder Vierergruppen. 17 Prozent sind mit größeren Gruppen von mehr als vier Personen unterwegs. Ebenfalls 17 Prozent wandern für sich. Etwa ein Drittel ist mit der Familie auf Tour (32 Prozent), gefolgt von Paaren (31 Prozent) und Freundesgruppen (29 Prozent). Sechs Prozent nehmen ihren Hund mit. Insgesamt hatte rund ein Drittel (36 Prozent) Kinder dabei – überwiegend im Alter zwischen vier und dreizehn Jahren.

Bei der Dauer der Trekking-Touren zeigt sich ein gemischtes Bild: Die Hälfte der Befragten übernachtet einmal, gut ein Viertel (27 Prozent) ist drei Tage unterwegs. Längere Touren von vier (zehn Prozent) oder fünf Tagen (sieben Prozent) sowie mehr als fünf Tagen (sechs Prozent) kommen seltener vor.

Die Zufriedenheit mit dem Angebot generell ist sehr hoch: Die meisten empfinden den Preis als angemessen oder sogar günstig. 99 Prozent würden erneut buchen. Und nahezu alle würden Trekking Schwarzwald weiterempfehlen.

  • Ein Mann und eine Frau vespern.
  • Eine Frau gießt Wasser aus in eine Tasse.
  • Ein Mann und eine Frau schauen in eine Wanderkarte.

Ausblick auf die Trekking-Saison 2026

Die kommende Trekking Camp-Saison beginnt am 1. Mai 2026. Die Buchungsplattform wird Mitte März freigeschaltet. Das genaue Datum wird rechtszeitig vor Buchungsbeginn u. a. auf der Trekking-Webseite bekanntgegeben. Die Platzgebühren pro Übernachtung werden auch im kommenden Jahr nicht erhöht. Sie bleiben konstant bei 15 Euro pro Zelt pro Nacht.

Im nördlichen Schwarzwald werden im kommenden Jahr zwei neue Trekking-Camps bei Forbach (Landkreis Rastatt) und Dobel (Landkreis Calw) pünktlich zum Saison-Start eröffnet.

  • Alle Infos zu Trekking Schwarzwald und den einzelnen Camps gibt es online.
  • Tipps und Tricks rund um die Trekking-Camps gibt es auch in unserem alten Naturpark-Blog, Stichwort „Trekking“. Dort finden sich alle wichtigen Infos zu: Vorbereitung, Trekking mit Familie, Kalte Outdoorküche bei Waldbrandgefahr, Ausrüstung und Rucksack sowie Müllvermeidung.

Hintergrund: Trekking Schwarzwald

Das Projekt Trekking Schwarzwald wurde 2017 gemeinsam vom Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und dem Nationalpark Schwarzwald sowie Forst BW initiiert. Ziel ist es, unter Berücksichtigung des Naturschutzes und in Abstimmung mit den Waldbesitzer/innen ein Netzwerk von Trekking-Camps entlang zentraler Fernwanderwege des Schwarzwalds zu etablieren. So ist das Übernachten in den beiden Naturparken und im Nationalpark Schwarzwald offiziell erlaubt. In der Saison 2020 wurde das Angebot auf den Südschwarzwald ausgeweitet.

Alle Camps liegen abseits von Ortschaften und sind nur zu Fuß erreichbar. Sie verfügen über Plätze für bis zu drei Zelte à drei Personen, eine Feuerstelle und ein Toilettenhäuschen. Ausrüstung, Verpflegung und Trinkwasser müssen Trekkerinnen und Trekker selbst mitbringen. Pro Camp dürfen Trekkende maximal eine Nacht verbringen. Die Standorte der Camps sind so gewählt, dass das nächste Camp innerhalb einer Tagestour erreichbar ist.

Text: Gundi Woll

Fotos: Sebastian Schröder Esch

GW/20.11.2025

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Unterwegs im Freudenstädter Wald mit Naturpark-Schwarzwald-Guide

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  • Vorschaubild Copyright: Gundi Woll
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    Zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin Anita Splitthof gibt Einblick in die faszinierende Welt der Moose im Naturpark.

Warum Moose in Zeiten des Klimawandels besonders wichtig sind und welche Superkräfte Moose sonst noch bieten – das weiß Schwarzwald-Guide Anita Splitthof aus Alpirsbach (Landkreis Freudenstadt). Sie ist vom Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord ausgebildete Schwarzwald-Guide und zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin. Außerdem ist sie seit 2021 Naturpark-Klimabotschafterin. Auf einer Tour durch den Freudenstädter Wald in Lauterbad am 6. Juni gab sie ihren Gästen Einblicke in die faszinierende Welt der Moose.

  • blühende Wiese am Waldrand
  • Menschen laufen durch eine blühende Wiese in Richtung Waldrand.

Moosteppich, Verband und Mantel – Alleskönner Moos

Anita Splitthof steht auf einem schmalen Wanderpfad, der von Wurzeln durchzogen ist. Rechts und links des idyllischen Weges breiten sich strahlend grüne Moosteppiche zwischen den Bäumen und an ihren Stämmen aus. „Es ist sehr angenehm, während einer Wanderung auch einmal barfuß über so einen Moosteppich zu laufen“, sagt Splitthof. „Das ist Schlafmoos“, erklärt sie und zieht einen ganzen Lappen der speziellen Moosart von einem Baumstamm ab. Woher der Name wohl stammt? „Im Mittelalter haben die Menschen Schlafmoos auch als Schlafmatte benutzt. Tagsüber konnten sie es einrollen und einfach transportieren – so wie wir heutzutage Luftmatratzen zum Trekken verwenden“, erläutert Splitthof.

Weltweit gibt es mehrere Tausend Arten von Moosen. In Baden-Württemberg sind es an die 600. Allein Torfmoose, die in Mooren wie auf dem Kaltenbronn zu finden sind, gibt es mehrere hundert verschiedene Arten. Moose nehmen den Feinstaub aus der Luft auf, kühlen die Umgebung, halten den Boden lange feucht und sind hervorragende Wasserspeicher. „Moose können das 30-fache ihres eigenen Gewichts an Wasser speichern“, berichtet Splitthof. „Je länger ich mich mit Moosen beschäftige, desto mehr faszinieren sie mich!“

  • Moosmatte auf der Hand
  • Pfad durch den Wald mit viel Moos entlang des Weges
  • zwei längliche Moose auf der Hand
  • Moosmatten auf dem Waldboden

Eine weitere Superkraft von Moosen liegt in ihrer Anpassungsfähigkeit. Sie können im Wasser leben und kommen auch mit Trockenheit zurecht. „Wird Moos 20 Jahre in einem Kästchen aufbewahrt und dann wieder an seinen ursprünglichen Standort zurückgebracht, wächst es einfach wieder weiter“, sagt Splitthof. Moose haben außerdem eine antibakterielle Wirkung. Verletzt man sich etwa auf einer Wanderung, kann man Moos als Verband verwenden. Auch gegen Hautpilze können sie eingesetzt werden.

Zu Moosen gibt es zudem allerlei Klischees. Etwa, dass sie Bäume zerstören, wenn sie an deren Stämmen wachsen. „Das ist Quatsch“, sagt Splitthof. „Das Moos macht dem Baum gar nichts. Da es keine Wurzeln hat, sitzt es nur auf der Rinde. Das ist wie ein Mantel für den Baum. Moos schützt den Baum sogar vor Kälte, Wind und Regen“, führt sie weiter aus.

Und wer interessiert sich eigentlich dafür, was im Moos los ist? „Meine Gruppen sind bunt gemischt“, sagt Schwarzwald-Guide Splitthof. „Seit vergangenem Jahr hatte ich sogar zwei Junggesellenabschiede. Und einmal hat eine Familie aus Stuttgart mich für die Moos-Tour hier in Freudenstadt gebucht.“

  • Moos an einem Baumstamm
  • Anita Splitthof steht im Wald und hält Moos in der Hand.

Erlebnistouren mit den Schwarzwald-Guides

Ob historische Einblicke, geologische Besonderheiten, Klimaschutz, Wildkräuter, kulinarische Überraschungen, Waldbaden oder beeindruckende Aussichten – für jeden Geschmack und alle Altersklassen haben die Guides geführte Touren im Programm. „Unsere Schwarzwald-Guides sind echte Expertinnen und Experten in der Region, in der sie ihre Führungen anbieten. In ihre Touren stecken sie viel Leidenschaft. Das spüren die Teilnehmenden auch“, berichtet Stefanie Bäuerle, zuständig für die Schwarzwald-Guides beim Naturpark.

Auf ihren Wandertouren durch den Naturpark vermitteln die rund 60 Schwarzwald-Guides Gästen wie Einheimischen in anschaulichen Geschichten und mit interessanten Fakten die Besonderheiten der Natur- und Kulturlandschaft sowie die Hintergründe von Naturerscheinungen. Die Schwarzwald-Guides des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord sind durch die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg zertifizierte Natur- und Landschaftsführer.

Die Touren durch den Naturpark sind ein Erlebnis für alle Altersgruppen und oft verbunden mit einem kulinarischen Imbiss mit zur Führung passenden Produkten aus der Region. Alle Erlebnistouren sind auf die jeweilige Jahreszeit zugeschnitten. Angeboten werden Gäste- und Gruppenführungen sowie Reise- und Busreisebegleitungen. Die Guides können aber auch individuell gebucht werden. Einige der Schwarzwald-Guides bieten barrierefreie Touren an. Manche von ihnen sind sogar vom Naturpark ausgebildete Naturpark-Klimabotschafter. Auch für Familien gibt es extra konzipierte Führungen

Eine junge Frau fotografiert mit ihrem Smartphone Moos, das von Baumästen im Wald herabhängt.

Text: Gundi Woll

Fotos: Gundi Woll

GW/06.06.2024

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Waldabenteuer: Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord eröffnet neues Trekking-Camp in Dobel

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    In den 23 Trekking-Camps im Schwarzwald ist es offiziell erlaubt, mit dem Zelt mitten im Wald zu übernachten.

Was normalerweise illegal ist, ist in den Trekking-Camps des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord erlaubt: mit dem Zelt mitten im Wald übernachten. Das geht künftig auch in Dobel (Landkreis Calw). Denn dort gibt es ein neues Trekking-Camp. Die offizielle Eröffnung fand mit allen Beteiligten am 18. Mai statt. Im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord ist es das elfte Trekking-Camp. Das Trekking-Camp „Sonneninsel Dobel“ liegt auf 710 Metern Höhe und in direkter Nähe zur ersten Etappe des beliebten Fernwanderwegs Westweg. Noch gibt es freie Plätze in dem neuen Trekking-Camp in Dobel – sogar in den Ferienzeiten und an den Wochenenden.

Das Konzept von Trekking Schwarzwald besteht darin, Übernachtungen im Zelt legal möglich zu machen. Dies jedoch in einem naturverträglichen Rahmen. So können pro Camp maximal drei Zelte für jeweils bis zu drei Personen aufgestellt werden. Die Trekking-Camps liegen außerhalb von Ortschaften und sind ausschließlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Sie dürfen nicht mit dem Auto angefahren werden. Gemeinsam mit dem Naturpark Südschwarzwald und dem Nationalpark Schwarzwald hat der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord ein Netzwerk von derzeit 23 Trekking-Camps aufgebaut.

Trekking Schwarzwald

  • weißes Zelt im Wald
  • beim Grillen zur Eröffnung des Trekking-Camps
  • Feuerschale mit Würstchen auf dem Grillrost
  • Menschen stehen bei Camp-Eröffnung im Wald

„Mit den Trekking-Camps haben wir ein Angebot geschaffen, das Naturerlebnis und Naturschutz miteinander vereint. Durch klare Regeln und eine bewusst begrenzte Nutzung ermöglichen wir Trekkerinnen und Trekkern intensive Naturerfahrungen und berücksichtigen dabei gleichzeitig den Wald als Lebensraum für Tiere und Pflanzen.“

Yvonne Flesch, Stellv. Geschäftsführerin Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord

Das bietet das Trekking-Camp Sonneninsel Dobel

Ausgestattet mit drei Zeltplätzen, einer Feuerstelle und einer Komposttoilette bietet das Trekking-Camp Sonneninsel in Dobel Naturerlebnis mit Abenteuer-Charakter. Wer sich vor der Tour noch mit Proviant versorgen will, kann den Regiomat vor dem Kurhaus in Dobel mit Produkten vom Schwalbenhof nutzen. In der Nähe befindet sich zudem ein kleines Café, das zum Gesundheitszentrum gehört. Die nächste Bushaltestelle ist „Dobel Gesundheitszentrum“. Dort halten die Linien X63 Bad Herrenalb-Calw und 716 Bad Herrenalb - Pforzheim.

„Dobel steht für eine enge Verbindung von Natur, Bildung und Erlebnis. Mit der GeoTour, der Naturpark-Schule, den Schwarzwald-Guides und nun dem neuen Trekking-Camp setzen wir in enger Zusammenarbeit mit dem Naturpark auf Angebote, die unsere einzigartige Landschaft erlebbar und verständlich machen – für die Menschen, die hier leben, als auch für Gäste“, erläutert der Bürgermeister der Gemeinde Dobel, Christoph Schaack.

  • Holztoilettenhäuschen
  • Zwei mit Hackschnitzeln ausgelegte Flächen im Wald
  • Zahlenschloss an einer Holztüre
  • Toilettensitz
  • Rindenmulch für die Toilette
  • gestapelte Holzscheite in einer Holzhütte
  • Schild mit Infos zu Trekking-Regeln

Trekking-Camps: Das Wichtigste auf einen Blick

Die Trekking-Camps liegen außerhalb von Ortschaften und sind nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Die Kosten pro Zelt pro Nacht belaufen sich auf 15 Euro. Jedes Camp ist mit einer Komposttoilette ausgestattet. Nahezu alle Camps verfügen über eine Feuerstelle. Feuerholz wird teilweise bereitgestellt. Ausrüstung, Verpflegung und Trinkwasser müssen Trekkerinnen und Trekker selbst mitbringen.  Zumeist gibt es eine Wasserquelle in der Nähe. Diese kann im Sommer jedoch nur wenig oder kein Wasser führen. Abfall muss wieder mitgenommen werden. Pro Camp ist nur eine Übernachtung erlaubt. Das Camp kann ab 17 Uhr bezogen werden. Bis 10 Uhr sollten die Trekkenden das Camp wieder verlassen haben. Denn bei Trekking Schwarzwald steht das Wander-Erlebnis im Vordergrund.

 Dass sich das Camp in einem guten Zustand befindet – etwa, dass ausreichend Feuerholz vorhanden ist – dafür sind die Kümmerer zuständig. Für das Camp Sonneninsel in Dobel sind das Schwarzwald-Guide Andreas Windhab und Peter Grambart vom Schwarzwaldverein. Sie achten auch darauf, dass die Camp-Regeln eingehalten werden. „Ich bin selbst gerne in der Natur. Als Camp-Kümmerer will ich die Gemeinde unterstützen. Mir macht der Austausch mit den Leuten Spaß. Und natürlich kann ich auch Touren-Tipps geben“, erzählt Windhab.

Zelt mit Trekking-Rucksack im Wald. Im Hintergrund ist das Holztoilettenhäuschen zu sehen.

Die Trekking-Saison ist mit dem 1. Mai gestartet und endet am 31. Oktober. Die Übernachtungen werden online über trekking-schwarzwald.de gebucht. Anschließend erhalten die Trekkenden weitere Informationen zum Camp – etwa den Code für das Toilettenhäuschen – und zum genauen Standort. Bereits am Tag der Freischaltung der Buchungsplattform im März gingen rund 1.500 Buchungen für die über 20 Trekking-Camps im Schwarzwald ein. Besonders begehrt sind Wochenenden, Feiertage und die Schulferien. Bis 28 Tage vor dem gebuchten Termin ist die Stornierung kostenfrei.

Bäume vom Boden aus in Richtung Himmel fotografiert

Vorschläge für Mehrtagestouren zu Fuß & mit dem Gravel Bike

Trekking Schwarzwald stellt auch Vorschläge für Touren zu Fuß oder mit dem Gravel Bike von zwei bis acht Tagen mit attraktiven Strecken zwischen den Camps auf der Webseite sowie über die Tourenportale Outdooractive und Komoot bereit. Die Touren sind nicht zusätzlich ausgeschildert. Die Start- und Endpunkte sind mit Bus oder Bahn erreichbar.

Alle Infos zu Trekking Schwarzwald gibt es online unter trekking-schwarzwald.de. Dort kann gebucht werden, es gibt Tourenvorschläge sowie Tipps zur Ausrüstung und Infos zu den Verhaltensregeln im Trekking-Camp sowie zur Waldbrandgefahr.

Buchungsplattform

Hintergrund: Trekking Schwarzwald

Das Projekt Trekking Schwarzwald wurde 2017 gemeinsam vom Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und dem Nationalpark Schwarzwald sowie Forst BW initiiert. Ziel ist es, unter Berücksichtigung des Naturschutzes und in Abstimmung mit den Waldbesitzerinnen und -besitzern ein Netzwerk von Trekking-Camps im Schwarzwald zu etablieren. So ist das Übernachten in den beiden Schwarzwälder Naturparken und im Nationalpark Schwarzwald offiziell erlaubt. In der Saison 2020 wurde das Angebot auf den Südschwarzwald ausgeweitet.

SWR-Fensehbeitrag

Im Trekking-Camp Dobel hat der SWR zwei Trekker für die Landesschau begleitet. Hier geht's zum Beitrag.

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